Social Media

Die Reformierte Kirche Limmattal ist neu auf sozialen Medien präsent.


Laura Burtscher ist Senior Campaign Manager einer Kommunikationsagentur und betreut die Reformierte Kirche Limmattal auf Social Media. Vor wenigen Tagen hat sie deren Auftritt auf Facebook und Instagram freigegeben. Was bedeutet dieser Schritt für die Zeitschrift «Carillon», die seit sieben Jahren erscheint?

Ist der Auftritt auf Facebook und Instagram das Ende von Carillon?
Nein, absolut nicht! Es ist kein Abschied, sondern ein zusätzliches Angebot. Es geht darum, mehr Leute zu erreichen. Das heisst, dass die interessanten Inhalte von Carillon neu auch auf Facebook und Instagram sichtbar sein werden.

Warum soll die Kirche auf sozialen Medien präsent sein?
Soziale Medien bieten der Kirche eine Plattform, auf einem zusätzlichen Weg über ihre Botschaft zu reden, sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bestenfalls kann damit sogar eine sogenannte «Community» aufgebaut werden. So kann die Reformierte Kirche Limmattal jetzt auf Facebook und Instagram über ihre Veranstaltungen und
Aktivitäten informieren, etwa über einen besonderen Gottesdienst, kann Bilder teilen und zeigen, was sie macht. Damit kann sie Menschen erreichen, zu denen sie noch keinen Kontakt hatte, die aber interessiert an ihrem Angebot sind. Ausserdem kann durch soziale Medien Transparenz und Offenheit gefördert werden, weil sichtbar wird, was die Kirche macht. Das kann das Vertrauen von Mitgliedern und eben auch anderen Menschen stärken.

Wie passen soziale Medien und die Kirche zusammen?
Ich denke hierbei ganz stark an die Weitergabe des Glaubens. Die sozialen Medien ermöglichen das Teilen von inspirierenden Botschaften, Bibelversen und anderen relevanten Inhalten. Die Kirche kann Menschen mit diesen neuen Möglichkeiten ermutigen, über spirituelle Fragen und Bedürfnisse nachzudenken.

Den Anfang machen Facebook und Instagram – sind weitere Kanäle in Arbeit?
Wir starten bewusst einmal mit diesen beiden Kanälen und sammeln erste Erfahrungen mit ihnen. Allenfalls könnte später LinkedIn ein Thema sein, ein berufliches Netzwerk, das es seit über zwanzig Jahren gibt und dem in der Schweiz mehr als vier Millionen Menschen folgen.

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